Informationen für KunststudentInnen

Kunst braucht Freiräume und einen Partner, der sie schafft.

Gerade in den Anfangsjahren sind Sie als KünstlerIn auf vielfältige Unterstützung angewiesen, um eigene Positionen entwickeln und den Weg in eine erfolgreiche Existenz gehen zu können.
Ziel der gopea-Kunstförderung ist es, den künstlerischen Nachwuchs auf dem oftmals steinigen Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen und eine junge Kunstszene nachhaltig zu fördern und zu vernetzen.

Wie setzen wir es um?

Das Konzept der gopea-Förderung basiert im Wesentlichen auf den vier Aktivitäten: sammeln und fördern, vernetzen und zeigen. Erfahren Sie mehr hierzu unter der Rubrik Das Konzept.

Wer kann teilnehmen?

gopea fördert ausschließlich aktuell eingeschriebene KunststudentInnen staatlich anerkannter deutscher Kunsthochschulen, unabhängig von ihrer Nationalität. Teilnehmen können grundsätzlich alle StudentInnen aus den Bereichen Malerei, Graphik und Zeichnung die den Status eines Meisterschülers / einer Meisterschülerin besitzen oder aber eine anderweitige, besondere Begabung in der künstlerischen Formulierung aufweisen.

Wie können Sie teilnehmen?

Generell gilt das Vorschlagsrecht der an den Kunsthochschulen lehrenden ProfessorInnen, mit denen gopea in Kontakt steht. Für Ihre Einreichung der Unterlagen können Sie diese online über unser Bewerbungsformular auf dieser Website oder über den Postweg an gopea senden.

Gibt es eine Bewerbungsfrist?

Die Frist zur Einreichung der Unterlagen wird Ihnen per Mail mitgeteilt, nachdem Sie von uns über Ihre mögliche Teilnahme informiert wurden.

Haben Sie noch Fragen?

Die wichtigsten Fragen haben wir für Sie unter der Rubrik "Häufig gestellte Fragen" zusammengefasst.
Gopea Beratung für KunststudentInnen

Warum sich das gopea-Projekt für Sie lohnt:

  • Sie erhalten bereits während Ihres Studiums die Möglichkeit, Ihre Kunst einem großen Kreis ausgewählter Kunstförderer zu präsentieren.
  • Über einen online Galeriebereich werden Sie nicht nur mit Ihrer Arbeit und Ihren biografischen Daten digital präsentiert, sondern Förderer können auch direkt mit Ihnen in Kontakt treten.
  • Als TeilnehmerIn erhalten Sie neben dem Kunstbuch der jeweiligen Jahresedition, den Betrag von 333 EUR bei Übernahme des Bildes.
  • Für Sie als TeilnehmerIn besteht die Aussicht auf den Erhalt des gopea-Förderpreises bzw. die Partizipation an einem Förderstipendium.
  • Durch die Tatsache, dass Sie als potentielle Gewinnerin/potentieller Gewinner des Förderpreises eine exklusiv auf die Anzahl der Förderer limitierte Lithographie den kunstinteressierten gopea-Förderern zur Verfügung stellen, erfährt Ihr Werk und Schaffen besondere Aufmerksamkeit, verbunden mit der Aussicht auf frühe Präsentation in privaten oder öffentlichen Kunstsammlungen der Förderer.
  • Mit dem gopea-kunstraum in der Burg Bentheim hat das Förderprojekt einen festen Ausstellungsort als Forum zur dauerhaften Präsentation junger Gegenwartskunst in Deutschland.
Gopea Kunstraum

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können grundsätzlich alle -unabhängig von ihrer Nationalität- aktuell an staatlich anerkannten deutschen Kunsthochschulen eingeschriebene Studierende der bildenden Künste, die sich inhaltlich mit den Schwerpunkten Malerei, Graphik und Zeichnung auseinandersetzen.

Wie groß ist die Teilnehmerzahl seitens der Studierenden?

Das gopea Projekt beschränkt sich auf maximal 55 teilnehmende KünstlerInnen pro Jahrgang.

Wer bestimmt die Auswahl des Exponates, mit dem Sie sich bewerben?

Sie selbst bestimmen, mit welcher Arbeit Sie sich bewerben und damit auch, wie Sie sich als KünstlerIn den Förderern präsentieren möchten.

Welche Bildmaße sind vorgegeben?

Aus logistischen Gründen ist es notwendig, die Bildmaße zu beschränken. Idealerweise sollten die Maße eine Bildfläche von 2 qm nicht überschreiten.
Bei Papierarbeiten ist zum Schutz des Werkstücks eine Rahmung zwingend notwendig.

Wer trägt die Transportkosten?

Die gopea-Gründer selbst werden die Kunsthochschulen besuchen, um dort die Exponate der teilnehmenden KünstlerInnen in Empfang zu nehmen.

Warum sollte ich teilnehmen?

gopea unterstützt die teilnehmenden KünstlerInnen neben der Zahlung eines Betrags von 333 EUR bei Übernahme des Bildes zusätzlich durch die Erstellung eines Kunstkatalog sowie einer kuratierten Ausstellung im gopea-kunstraum der Burg Bentheim. Über die gopea-Website bietet sich zudem die Möglichkeit einer Vernetzung mit Studierenden anderer Kunsthochschulen. Des Weiteren besteht für Sie die Aussicht auf Ausschüttung eines Förderstipendiums.

Was wird im Kunstkatalog veröffentlicht?

In dem hochwertig gestalteten Kunstbuch werden alle TeilnehmerInnen auf jeweils zwei Einzelseiten mit der Abbildung der von gopea erworbenen Arbeit und der biographischen Darstellung jedes Künstlers / jeder Künstlerin bedacht. Die Biographie ist von allen TeilnehmerInnen mit der Bewerbung einzureichen.

Warum werden die Bilder erst nach zwei Jahren versteigert?

gopea wendet sich als Förderer jungen KünstlerInnen zu, die sich auf dem Kunstmarkt noch nicht etabliert haben und noch an der Ausrichtung ihrer eigenen Position arbeiten. In dieser Phase bietet gopea sowohl durch den Zufluss von Geldmitteln, sowie der Publikation im Jahreskatalog konkrete Unterstützung. Zeitgleich wird Förderern die Möglichkeit geboten, über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zur Auktion sowohl Ihren künstlerischen Werdegang als auch Ihr Schaffen und Ihre Wahrnehmung in der Kunstwelt zu beobachten.

Was verbirgt sich hinter dem Förderstipendium bzw. Förderpreis?

Aus dem Erlös der jeweiligen Auktionen werden 50% als gopea-Förderpreis an eine -durch die Fördergemeinschaft zuvor ausgewählte- Künstlerin bzw. einen ausgewählten Künstler vergeben. Die restlichen 50% werden zu gleichen Teilen an alle verbleibenden teilnehmenden KünstlerInnen ausgeschüttet. Die KünstlerInnen des gopea Förderpreises verpflichten sich zur Erstellung einer auf den teilnehmenden Kreis der Förderer limitierten Arbeit.

Binde ich mich langfristig an gopea?

Nein. Alle KünstlerInnen können nur einmal am gopea-Projekt teilnehmen und sind darüber hinaus nicht an gopea gebunden.

Verfolgt gopea eigene, wirtschaftliche Interessen?

Nein. Durch die gewählte Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, ist die Verfolgung eigener finanzieller oder wirtschaftlicher Interessen ausgeschlossen.